So wählst du eine Google-Ads-Agentur: Checkliste 2026
Google-Ads-Agenturen (auch SEA-Agenturen) planen und betreuen bezahlte Anzeigen in der Google-Suche, in Google Shopping, auf YouTube und im Displaynetzwerk. Das Werbebudget geht direkt an Google, das Honorar an die Agentur.
Google Ads bringt eine Firma sofort sichtbar in die Suchresultate, sobald das Werbebudget freigegeben ist. Für ein KMU eignet sich das vor allem, wenn potenzielle Kunden aktiv nach einer Leistung suchen und schnelle Sichtbarkeit wichtiger ist als langfristiger Aufbau. Der Erfolg hängt stark von Kontostruktur, Gebotsstrategie und laufender Betreuung ab.
Worauf du bei einer Google-Ads-Agentur achten solltest
- Kontostruktur nachvollziehbar erklärt. Lass dir zeigen, wie Kampagnen und Anzeigengruppen aufgebaut werden und warum, nicht nur das Endergebnis.
- Eigentum am Werbekonto. Das Google-Ads-Konto sollte auf deine Firma laufen, nicht auf die Agentur. So bleiben Daten und Historie bei einem Wechsel erhalten.
- Umgang mit dem Budget. Kläre, ob das Werbebudget zusätzlich zum Agenturhonorar anfällt und wie die Aufteilung zwischen Media und Betreuung aussieht.
- Tracking als Voraussetzung. Ohne funktionierendes Conversion-Tracking lässt sich der Erfolg von Google Ads kaum beurteilen. Frag, wie das Tracking eingerichtet und geprüft wird.
- Optimierungsrhythmus. Kläre, wie oft Kampagnen angepasst werden und ob das im Reporting sichtbar dokumentiert ist.
- Zertifizierung als Zusatzinfo, nicht als Beweis. Ein Google-Partner-Status ist eine Selbstauskunft von Google gegenüber der Agentur und sagt nichts über die Qualität der Betreuung im Einzelfall aus.
Fragen fürs Erstgespräch
- Auf wessen Namen läuft das Google-Ads-Konto während und nach der Zusammenarbeit?
- Wie ist euer Honorar mit dem Werbebudget verrechnet, getrennt oder als Prozentsatz?
- Wie wird Conversion-Tracking eingerichtet und wie prüft ihr, dass es korrekt läuft?
- Wie oft passt ihr Kampagnen an und wie erfahre ich davon?
- Was passiert mit dem Konto, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?
Typische Fehler
- Werbekonto auf den Namen der Agentur einrichten lassen statt auf die eigene Firma.
- Kampagnen starten, ohne dass Conversion-Tracking eingerichtet und geprüft ist.
- Erfolg nur an Klicks statt an Anfragen oder Verkäufen messen.
- Budget kurzfristig stark erhöhen, ohne die Kontostruktur vorher anzupassen.
Was eine Google-Ads-Agentur kostet
| Band | Typischer Umfang |
|---|---|
| CHF 600–1'500/Monat Betreuung | Für kleinere Konten mit begrenztem Werbebudget, zusätzlich zum Media-Budget bei Google. Richtwert für 2026. |
| CHF 1'500–4'000/Monat Betreuung | KMU-Paket mit mehreren Kampagnen und laufender Optimierung. Richtwert, Media-Budget separat. |
| % vom Werbebudget (oft 10–20%) | Alternative Preisstruktur bei grösseren Budgets statt Fixhonorar. Richtwert, variiert je nach Agentur und Budgethöhe. |
Richtwerte für die Deutschschweiz 2026, keine Garantie. Media-Budget für Anzeigen kommt dazu.
Wie du vorgehst
- Ziel und Budget festlegen, bevor du Agenturen anschreibst.
- Zwei bis drei Agenturen aus einer Liste vergleichen und Profile lesen.
- Erstgespräche führen und nach Referenzen in deiner Grösse fragen.
- Oder Bedarf erfassen und eine persönliche Auswahl mit Begründung erhalten.
Häufige Fragen
Was kostet eine Google-Ads-Agentur?
Brauche ich zusätzlich zu Google Ads auch SEO?
Wie schnell sehe ich erste Resultate?
Muss das Werbekonto bei der Agentur bleiben?
Was bedeutet Google Partner oder Premier Partner?
Google-Ads-Agenturen nach Ort
Welche Agentur passt zu dir?
Ein paar Fragen zu Ziel, Budget und Region. Danach prüft eine Person deine Anfrage und stellt höchstens drei Agenturen zusammen. Google Ads ist bereits vorausgefüllt.
Bedarf erfassen